Der Weg in eine bessere Zukunft

Der Weg in eine bessere Zukunft

Frank Geppert's avatarFriedensbewegung Halle

Es gibt vieles zu kritisieren. Aber was können wir jetzt schon besser machen?

Es gibt viele gesellschaftliche Lösungen, über die wir reden können und für die wir uns stark machen sollten, deren Umsetzungen aber unser aller Geduld herausfordern werden. Doch es gibt auch private Schritte, die wir schon jetzt gehen können.

Wir träumen von einem bedingungslosen Grundeinkommen, von einem gerechteren Finanzsystem, von einer natürlichen, nachhaltigen und humanen Wirtschaft, von ehrlichen Medien und von Frieden. All das können wir teilweise in unserem Umfeld selber schaffen. Wenn wir Dinge nicht mögen, müssen wir sie nicht bekämpfen. Wir können sie einfach überflüssig machen.

So kann man regionale und überregionale Parallelwährungen nutzen wie Bitcoins, den Chiemgauer oder den Lindentaler, der sogar eine Mischung aus Grundeinkommen, Parallelgeld und einer Tauschbörse darstellt. Wir könnten uns an Tauschringen und Tauschbörsen beteiligen, die ebenfalls häufig eine Art virtuelle Währung nutzen, die man einsetzt…

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Krieg und Frieden – Война и мир

Krieg und Frieden – Michail Chodarjonok

luckyhans's avatarbumi bahagia / Glückliche Erde

(перевод предисловия см. в самом низу – Übersetzung der Vorbemerkung siehe ganz unten)

Ein brandaktuelles Thema, und diesen Artikel zu übersetzen sträubte sich mir anfangs ganz schön das Gefieder – paßt er doch so gar nicht zur “glücklichen Welt” und sind doch hier in munterer Folge völlig richtige mit extrem konstruierten Sachverhalten vermischt – und dies mit einer klaren Zielstellung: versteckte Kriegspropaganda – Vernachlässigung der grausamen psychischen und wirtschaftlichen Folgen, “Schönschreiben” von nebensächlichen Effekten.
Genau das macht die Brisanz dieses Artikels aus.

Er stammt aus der Feder des Chefredakteurs der russischen Zeitschriften “Militär-Industrie-Kurier” und “Luft-Kosmos-Verteidigung”, Michail Chodarjonok, also eines Mannes, der zwar nicht den “offizielle Standpunkt” von Rußlands Führung verkündet, der aber einen nicht unwesentlichen Einfluß auf die Meinung in den Kreisen der russischen Wehrtechnischen Industrie und Militärs hat – nach meinem Verständnis: einer der dortigen engstirnigen “Scharfmacher”.
Der Mann hängt offensichtlich noch den inzwischen als sehr zweifelhaft bekannten Auswüchsen…

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Wenn Schafe Menschen auffressen

Commons

Silke Helfrich's avatarCommonsBlog

oder: Ein uralter Text für das Jahr 2014

morus Thomas Morus (Quelle unbekannt)

Auf zu einer kleinen Reise in die frühe Neuzeit. Konkret: ins angehende 16. Jahrhundert. Das Geld begann die Welt zu regieren und hörte seither nicht mehr damit auf. Die Fugger hatten den Kaiser gekauft, Inquisition und Ablasshandel machten den Gläubigen das Leben schwer, die Reformation setzte ein, vielerorts  bekriegten sich die Mächtigen, dem Feudalismus läutete das Ende.

In dieser Zeit lebten Humanisten wie Albrecht Dürer, Erasmus von Rotterdam (Niederlande) und Thomas Morus (England), die eng miteinander verbunden waren.

Der Philosoph und Politiker Morus, immerhin Lordkanzler in England (sowas wie unsere Angela Merkel) geriet in Konflikt mit dem herrschsüchtigen Heinrich den VIII. Dieser nämlich hatte die Gleichschaltung von Klerus und Parlament verlangt und von den ihm dienenden Untertanen den so genannten Suprematseid eingefordert. Der demokratisch gesinnte Morus (der schon Heinrichs mehrfachen Ehegelüsten nicht zugestimmt hatte) weigerte sich…

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Niko Paech: Befreiung vom Überfluss

Hans Holzinger's avatarneuerwohlstand

Befreiung vom  Überfluss
Er gilt als einer der vehementesten Kritiker unseres Wachstumsdenkens und wurde in Deutschland bekannt nicht nur durch seine streitbaren Aussagen als Ökonom und Ökologe, sondern auch durch seinen konsequenten Lebensstil: kein Auto, kein Flugzeug, kein Handy. Die Rede ist von Niko Paech, Inhaber eines „außerplanmäßigen Lehrstuhls für Produktion und Umwelt“ an der Universität Oldenburg und Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie. In seiner Streitschrift „Befreiung vom Überfluss“ hat Niko Paech seinen Ansatz einer Postwachstumswirtschaft und deren Begründung in kompakter und zugleich amüsant zu lesenden Form zusammengefasst. Gleich zu Beginn benennt der Ökonom seine Grundüberzeugung: „Dieses Buch dient einem bescheidenen Zweck. Es soll den Abschied von einem Wohlstandsmodell erleichtern, das aufgrund seiner chronischen Wachstumsabhängigkeit unrettbar geworden ist.“ Paech setzt auf die Ausbreitung eines neuen Verständnisses von Lebensqualität: „Wer sich elegant eines ausufernden Konsum- und Mobilitätsballastes entledigt, ist davor geschützt, im Hamsterrad der käuflichen Selbstverwirklichung orientierungslos zu werden.“ Die „Kunst der Reduktion“…

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Postneoliberale Antworten auf die ökologische Krise

Angesichts des wachsenden Bewusstseins, dass die aktuelle Bearbeitung der ökologischen Krise nicht angemessen ist und die Neoliberalisierung der Natur neue Probleme schafft, beginnen sich alternative, postneoliberale Strategien und Politiken zu entwickeln. Die im Folgenden skizzierten “Typen” oder Varianten existieren nicht in Reinform. Die Entwicklungen sind ungleichzeitig und widersprüchlich – mit jeweils unterschiedlichen Implikationen für Lebensbedingungen und Gerechtigkeitsfragen.
http://www.akweb.de/ak_s/ak536/30.htm

Essen für Alle statt Luxus für Reiche!

Das Welthungerproblem ist vielschichtig: Spekulanten, die mit steigenden Lebensmittelpreisen Gewinne machen, Agrarexportsubventionen, Biosprit aus Lebensmittelressourcen, eine verfehlte Politik der Weltbank oder die Gier mächtiger Saatguthersteller. Diese Problematiken bedürfen sofortiger politischer Handlungen auch in Deutschland. Zeitgleich muss das Grundproblem der Lebensmittelverschwendung behoben werden: Je mehr Fleisch die Menschen verzehren, desto mehr Getreide braucht die Welt, um alle satt zu kriegen und desto weniger können sich die Armen dieser Welt das Grundnahrungsmittel Getreide leisten. Für eine Beendigung des Welthungers ist daher eine Änderung unserer eigenen Ernährungsstrategie unabdingliche Voraussetzung. Deshalb steht der Fleischkonsum, neben den anderen Themen, im Fokus der Welthungerdemo.
http://www.welthungerdemo.de

Für Freiheit und Gerechtigkeit

Als herrschaftskritisches Netzwerk unabhängiger Aktivisten und Aktivistinnen und Gruppen setzen wir uns nicht nur für gesellschaftliche Tierbefreiung, sondern auch Ökologie und viele weitere emanzipatorische Ideen ein.
Wir sind ein Netzwerk von Leuten aus verschiedenen sozialen Bewegungen, die insgesamt für Gerechtigkeit, Ökologie, Gewaltfreiheit sind. Weil die Bedürfnisse von Tieren nicht ernst genommen werden, nur weil sie sie nicht artikulieren und sich kaum wehren können, setzen wir uns neben unseren anderen Aktivitäten auch für gesellschaftliche Tierbefreiung ein.             “Nandu” ist keine Abkürzung und hat auch keine spezielle Bedeutung. Es ist ganz einfach ein Name, der der Wiedererkennung dient. Der Name ist übrigens inspiriert von einem südamerikanischen Laufvogel, der in Niedersachsen vor einer Weile mal aus Gehegen ausgebrochen ist und seitdem dort auch frei lebt.                                                 http://www.nandu.net